Freizeit - Reisen.de - das Freizeitmagazin im Internet
Hier könnte auch Ihr Banner für Sie werben.
Sprechen Sie uns an.
Kassel - Documenta Stadt
Tourist-Information:Obere Königsstraße 8 Telefon: 0561 / 70 77 07 Telefax: 0561 / 70 77-169
Stadtwappen
Kassel ist die historische Hauptstadt Hessens. Die Stadt ist heute Sitz des Regierungsbezirks Kassel und des Landkreises Kassel. Kassel wurde urkundlich im Jahr 913 zum erstenmal erwähnt, viele Jahrhunderte war es Hauptstadt des Landgrafen und später des Kurfürstentums Hessen-Kassel. Traditionell war Kassel als Residenzstadt Verwaltungs- und Behördensitz.
Das Wahrzeichen von Kassel, der Herkules
Die eigentliche Geschichte des größten Bergparks Europas (300 Hektar) begann, als Landgraf Karl nach einer Italienreise Giovanni Francesco Guerniero, einen italienischen Architekten, mit dem Bau von Park-,Wasser- u. Schloßanlagen am Hang des Habichtswaldes beauftragte.
Eine besondere Sehenswürdigkeit im Bergpark sind die Wasserkünste, die beginnend am Herkules die Kaskaden herunterlaufen, die Teufelsbrücke und den Aquädukt hinunterstürzen und in einer Fontäne enden.
Schwerwiegende Fehler bedingten, dass seine Pläne zwischen 1701 und 1717 nur zum Teil ausgeführt werden konnten. Die streng im barocken Stil konzipierte Anlage erfuhr unter Friedrich II. eine erste weitgehende Umgestaltung; englische Parks wurden nun das Vorbild, mit aufgelockerter Bebauung, Grotten, aber auch Attrappen aller Art, zum Beispiel dem Apollotempel.
Der Bau des Schloßes Wilhelmshöhe und der Löwenburg veranlassten Kurfürst Wilhelm I. zu einem neuen Konzept, das im Sinn der frühen Romantik dem reinen Landschaftspark - also weitgehend die heutige Anlage - den Vorzug gab, ohne die Barokschöpfungen seiner Vorgänger und den seltenen Baumbestand dabei anzutasten.

Bauwerke:
Hauptartikel: Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Kassel

In der Innenstadt sind aufgrund der Kriegszerstörung und der Nachkriegs-Stadtplanung nur noch wenige historische Gebäude erhalten:

Die evangelische Brüderkirche ist das älteste Kirchengebäude der Stadt. Im Gebiet der Innenstadt befinden sich weitere historische Baudenkmäler. Zusammen mit dem Renthof und dem Rondell, Martinskirche mit den markanten Türmen der frühen Nachkriegszeit, Ottoneum, Marstall, Ruine des Zeughauses, Karlshospital, Druselturm, Ruine der Garnisonkirche, vereinfacht wiederaufgebaute Karlskirche, Fridericianum mit Zwehrenturm (zeitweilig als Sternwarte genutzt), Altan des ehemaligen Roten Palais, Kirchturm der alten Lutherkirche mit modernem Beton-Neubau und umgebenden Grabdenkmälern des Altstädter Friedhofs.

Im Stadtteil West (Volksmund: „Vorderer Westen“) von Kassel finden sich eindrucksvolle Jugendstil-Gebäude; dabei handelt es sich zumeist um Mietswohnhäuser mit vielfältig gestalteten Fassaden.

Die Architektur der 1950er ist mit zahlreichen Gebäuden vertreten, zum Beispiel: Kopfgebäude des Hauptbahnhofs, ehemaliges Hotel Hessenland, Haus der Jugend, Treppenstraße.

Theater:
Bereits im 16. Jahrhundert lassen sich Auftritte englischer Schauspielgruppen am Kasseler Hof nachweisen. Unter Landgraf Moritz wurde 1605 das Ottoneum vollendet, das als erstes feststehendes Theatergebäude Deutschlands gilt. Moritz erhoffte sich eine Reform des deutschen Schauspiels, die allerdings ausblieb. Der Schwerpunkt blieb weiterhin beim englischen Lustspiel. Mit Beginn des Dreißigjährigen Kriegs kam der Theaterbetrieb 1621 in Kassel zum Erliegen. Erst Landgraf Karl ließ das ehemalige Ballhaus am Stadtschloss zum Komödienhaus umbauen, nachdem auch der Marstall des Schlosses gelegentlich für Opern und Komödien genutzt wurde. 1769 erhielt Kassel sein erstes Opernhaus. Es entstand aus dem von Landgraf Friedrich II. angeregten Umbau eines fürstlichen Palais am heutigen Opernplatz. 1909 wurde an der südöstlichen Seite des Friedrichsplatzes ein monumentaler Neubau errichtet, der 1959 durch den Neubau Paul Bodes abgelöst wurde. Der Intendant des Staatstheaters Kassel ist Thomas Bockelmann. Das Orchester des Staatstheaters gilt als eines der ältesten Deutschlands und findet seine erste Erwähnung 1502 als Hofkapelle.

Neben dem Staatstheater gibt es in Kassel zahlreiche Kleinkunstbühnen und Laientheater.


Musik:
Kassel verfügt über beachtliche private sowie staatlich geförderte Musikeinrichtungen. Als Beispiele sind zu nennen: das Staatsorchester Kassel (am Staatstheater), der Bärenreiter-Verlag, der Fachbereich Musik der Universität Kassel, die Musikakademie, die Musikschule Kassel, der Kammermusikverein, das Musikzentrum im Kutscherhaus, das Dock 4, das Kulturzentrum Schlachthof, der Förderverein Kasseler Jazzmusik, das Rockbüro Kassel, Drum & Brass-Band Kassel 1967 g.V., der Musikbunker, der Förderverein für Musik und Kultur e. V., die Kantorei Kirchditmold, der Kasseler Bachchor, das Collegium Vocale an St. Marien, Kassel und andere.


Museen und Galerien:
Die Stadt Kassel verfügt über eine Anzahl von bedeutenden Museen und Galerien. Grundlage der heutigen Museumslandschaft in Kassel waren die Sammlungen der Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel. Das Fridericianum, am heutigen Friedrichsplatz, gilt als der erste öffentliche Museumsbau auf dem europäischen Kontinent.


Bibliotheken:
Die Universitäts-Bibliothek Kassel ist ein Bibliothekszusammenschluss aus Landes- und Murhardbibliothek der Stadt Kassel und den eigentlichen Bibliotheken der Universität.

Die Stadtbibliothek ist mit zahlreichen Zweigstellen über das Stadtgebiet verteilt.

Bergpark:
Der Bergpark Wilhelmshöhe, der sich im westlichen Stadtgebiet Kassels im Habichtswald befindet, ist eine Parkanlage von Weltgeltung bzw. besonderer Schönheit. Darin befinden sich das Schloss Wilhelmshöhe, die Löwenburg (Kassel) und der Herkules, das Wahrzeichen der Stadt.

Um 1700 wurde der Bergpark von Landgraf Karl als barocke Parkanlage begonnen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde er teilweise zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. In den Sommermonaten finden dort zweimal wöchentlich die sehenswerten Kasseler Wasserspiele statt.

Brauchtum und Spezialitäten:
Zu den kulinarischen Spezialitäten zählt nach Meinung vieler Kasseler Bürger das Weckewerk, ein aus Fleischnebenprodukten hergestelltes Nahrungsmittel, sowie die Ahle Wurscht (hochdeutsch: Alte Wurst) und der traditionelle Speckkuchen. Eine in ganz Hessen beliebte Essensbeilage ist die Griene Soße (hochdeutsch: Grüne Soße). Kasseler ist allerdings keine Kasseler Spezialität, sondern nach dem Berliner Metzger Cassel benannt worden.

Die Einwohner der Stadt unterscheiden sich selbst zwischen Kasselern, Kasselanern und Kasselänern. Der Kasseler ist lediglich ein Zugezogener, während der Kasselaner in Kassel geboren ist. Kasseläner darf sich nur nennen, wessen beide Elternteile bereits Kasselaner oder Kasseläner waren.

Kasselänern zu folgen, die sich auf Kasselänerisch unterhalten, kann sich für Auswärtige als schwierig erweisen.

„Gehädd dä Rädde däh?“ (= Gehört der Hund dir/Ihnen?)
„ ’s schicket!“ (= Es reicht / Es ist genug!)
„alszus grade uss“ (= Immerzu geradeaus)
„Wiste dann au ’n Stück Kuan?“ (= Willst du auch ein Kuchenstück?)
„widden wecke?" (= Willst du ein Brötchen?)
„s reint!" (= es regnet!)
Das allsommerliche Fest am Fuldaufer, der Zissel, ist in der ganzen Region bekannt. Er zieht Alt und Jung entweder magisch an, oder verschreckt sie langanhaltend. Ebenso wie der Glowesabend, ein Brauchtum zum Nikolaustag.

Großveranstaltungen:
Die Stadthalle Kassel während der Connichi 2005Sommer – alle 5 Jahre: documenta – Weltausstellung für zeitgenössische Kunst (erstmals 1955)
März/April: Frühjahrsmesse auf dem neuen Messeplatz
April/Mai: Tag der Erde, Straßenfest mit Ständen zu Umweltthemen und Kulturprogramm
Mai/Juni: Das Stadtfest in der Innenstadt (erstmals 29. Juni bis 6. Juli 1979)
Juni: Askina-Fest der Leichtathletik im Auestadion
Juni/Juli/August: Internationale Konzertreihe im Kulturzelt an der Drahtbrücke
Juli/August: Zissel – das Kasseler Volksfest auf und am Auedamm
Juni/Juli: Wilhelmshöhe Open – Hessens größtes internationales Tennisturnier
August: Wehlheider Kirmes
September: (meist erster Samstag): Museumsnacht (erstmals am 11.-12. September 1999)
September: Connichi – Anime- und Manga-Convention
September: Internationales Theaterfestival im Staatstheater
September: Wilhelmshöher Berg- und Lichterfest im Bergpark Wilhelmshöhe
August: 17. GERMAN OPEN im Westernreiten und Euro Cup
Oktober: Kasseler Musiktage
November: Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest
November/Dezember: 2 Weihnachtsmärkte in der Innenstadt
© Bilder:Nachweis ist über die verlinkte Wikipedia-Seite zu finden, wenn nicht anderweitig angegeben.
© Auszug aus  

 

 

 
0




























Tchibo.de - Jede Woche eine neue Welt!